Solidarische Unterkunft für Frauen in sozialer Notlage

Logement femmes vulnérables

Am Sonntag, den 8. März, war der Internationale Frauentag! Ohne in eine irgendwelche Polemik einzusteigen, ist es doch offensichtlich, dass im 21. Jahrhundert, das sich als egalitär versteht, die bloße Tatsache, als Frau geboren zu werden, den Unterschied macht.

Am Sonntag, dem 8. März, war der Internationale Frauentag! Ohne in eine Kontroverse einzusteigen, ist es doch offensichtlich, dass im 21. Jahrhundert, das sich als egalitär versteht, allein die Tatsache, als Frau geboren zu sein, einen Unterschied macht.

CC image par Rémy SAGLIER sur FlickR
CC image par Rémy SAGLIER sur FlickR

Wohnen ist ein Recht für alle: Es ist in mehreren internationalen Texten verankert, wie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte oder der Europäischen Sozialcharta. Dort wird festgestellt, dass „jeder das Recht hat, ein Leben in Würde zu führen... und eine angemessene Unterkunft zu haben“.

Dieses Problem, wie Amazone erklärt, „betrifft überwiegend Frauen, insbesondere jene, die sich in einer sozialen Verwundbarkeitssituation befinden (alleinstehende Frauen, ältere Frauen), da sie schneller und stärker von Armut betroffen sind (geringere Ressourcen, prekäre Beschäftigung, Teilzeitarbeit usw.)“.

Ungleichheit zwischen Männern und Frauen in der Arbeitswelt

Die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen besteht bereits in der Arbeitswelt. Frauen machen 48 % der Erwerbsbevölkerung aus, eine Zahl, die zwar seit 50 Jahren stetig steigt, aber auch die Ungleichheiten widerspiegelt. Tatsächlich nehmen sie 80 % der Teilzeitstellen ein. Auch die Gehälter sind nicht gleichberechtigt. Eine Frau verdient im Durchschnitt 18 % weniger als ein Mann für dieselbe Position. Die Auswirkungen für sie sind daher im Alltag und insbesondere bei der Wohnungssuche erheblich. Deshalb gibt es auch Wohnheime für Frauen, die diesen eine Stabilität für sich und ihre Kinder ermöglichen.

Häufige Probleme

Außerdem zeigt sich, dass Frauen häufiger als Männer alleinerziehende Familien leiten. Tatsächlich stehen sie vor mindestens zwei Problemen:

  • Der Bedarf an größeren Wohnungen
  • Der Bedarf an Unterstützung bei den täglichen Aufgaben (Betreuung, Haushalt usw.), die es ihnen ermöglicht, ihre oft einzige Einkommensquelle zu behalten

Solidarisches Wohnen ist eine Lösung, denn indem man einem solidarischen Mitbewohner ein Zimmer anbietet, eine Wohnung gegen Dienstleistung, erhält der Gastgeber kostenlose Hilfe im Alltag. Die Vermietung gegen Dienstleistung ermöglicht erhebliche Einsparungen und somit ein willkommenes zusätzliches Einkommen in dieser Krisenzeit.