Probleme von nahestehenden Pflegepersonen im Umgang mit älteren, behinderten oder alternden Menschen.
Die nahen Angehörigen sind Familienmitglieder, Freunde oder Nachbarn. Sie machen 60 % der Pflegepersonen aus und widmen ihre Zeit der Erledigung verschiedener Aufgaben. Zu diesen Aufgaben gehört die Betreuung älterer Menschen, um das Leben zu Hause für abhängige Personen infolge einer Behinderung, einer Krankheit […]
Die nahen Angehörigen sind Familienmitglieder, Freunde oder Nachbarn. Sie machen 60 % der Pflegepersonen aus und widmen ihre Zeit der Erledigung verschiedener Aufgaben. Zu diesen Aufgaben gehört die Betreuung älterer Menschen, die das Leben zu Hause für abhängige Personen infolge einer Behinderung, Krankheit oder Alters erleichtert.
Ihre Aufgaben im Zusammenhang mit direkter Pflege und Mobilisierung, der Koordination und der allgemeinen Organisation der medizinischen und sozialen Begleitung zu Hause sind unbezahlt. Auch wenn „sie“ überwiegend Frauen sind, sind auch Männer betroffen. Sie geben an, bereit zu sein, sich stärker zu engagieren, wenn die Bedingungen es erlauben würden. Doch die nahen Angehörigen leiden täglich unter den Auswirkungen ihres Engagements und den Risiken, denen sie in ihrer Gesundheit, ihrem sozialen und beruflichen Leben ausgesetzt sind. Sie sind über mehrere Monate, manchmal sogar Jahre, einem Stress variabler Intensität ausgesetzt. Manchmal werden sie bis zur Erschöpfung beansprucht.

Die Schwierigkeiten und die Erschöpfung
Der Geist der Loyalität gegenüber familiären oder kulturellen Traditionen oder ein zu ehrendes Versprechen sind die Grundlagen ihrer Motivation. Um die Erschöpfung zu vermeiden, der sie ausgesetzt sind, könnten sie sich von Fachkräften im Gesundheitswesen helfen lassen. Allerdings stören finanzielle Überlegungen dieses Bedürfnis. So haben sie trotz ihres guten Willens und obwohl sie sich der Risiken körperlicher und psychischer Erschöpfung bewusst sind, kaum eine andere Wahl, als dies hinzunehmen. Dies liegt daran, dass sie die Mittel, die ihnen helfen könnten, nicht kennen.
Es gibt Lösungen
Diese Erschöpfung ist jedoch nicht unvermeidlich. Einige von ihnen können kostenlos Hilfe durch Wohnen gegen Dienstleistungen erhalten. Tatsächlich suchen heute viele Personen mit einer Pflegeausbildung eine Unterkunft, verfügen aber nicht unbedingt über die erforderlichen Garantien dafür. Die Lösung für sie besteht darin, ihre Dienste Familien anzubieten. Im Austausch für ein Zimmer oder einen Teil einer Wohnung können sie untergebracht werden. Somit entsteht eine Win-Win-Lösung, die dem Gastgeber und dem solidarischen Mitbewohner etwas Ruhe bietet.