Regel Nr. 1
Die goldenen Regeln des Zusammenlebens
Für ein harmonisches Zusammenleben: 10 einfache Regeln für Wohngemeinschaften, geteiltes Wohnen und generationenübergreifendes Zusammenleben.
Spannungen vermeiden: klare Regeln von Anfang an
Konflikte im Zusammenleben entstehen oft durch Missverständnisse oder unausgesprochene Erwartungen. Diese Regeln des Zusammenlebens helfen dabei, einen respektvollen Rahmen zu schaffen – für Gastgeber, Mitbewohner oder beim Wohnen gegen Hilfe.
Die 10 goldenen Regeln des Zusammenlebens
Respekt, Kommunikation und Ausgeglichenheit im Alltag.
Regel Nr. 2
Eigentum anderer respektieren
Regel Nr. 3
Ein angenehmes Klima bewahren
Regel Nr. 4
Ungewöhnliche Aktivitäten ankündigen
Regel Nr. 5
Den Lebensrhythmus respektieren
Regel Nr. 6
Privatsphäre achten
Regel Nr. 7
Gemeinsame Momente schaffen
Regel Nr. 8
Probleme offen ansprechen
Regel Nr. 9
Gemeinschaftsräume pflegen
Regel Nr. 10
Solidarisch sein
Sicherheit & Vertrauen
Erfolgreiches Zusammenleben basiert auf Vertrauen, klaren Absprachen und offener Kommunikation. Unser Sicherheitsleitfaden und unsere ethische Charta helfen dabei.
Häufige Fragen
Ist ein Vertrag verpflichtend? +
Ein schriftlicher Vertrag ist nicht immer verpflichtend, wird aber dringend empfohlen. Er klärt Unterkunft, Dauer, Leistungen, Zeitplan, Kosten, Hausregeln, Versicherung und Beendigung.
Ein schriftliches Dokument löst nicht automatisch jede Rechtsfrage, reduziert aber Missverständnisse und dient bei Streit als hilfreiche Grundlage.
Muss ich vor der Besichtigung etwas bezahlen? +
Nein. Sie sollten niemals zahlen, um eine Unterkunft zu „reservieren“, bevor Sie den Gastgeber getroffen und geprüft haben, dass die Unterkunft existiert. Eine Zahlungsforderung vor Besichtigung ist ein Warnsignal.
Halten Sie den Austausch nachvollziehbar, senden Sie kein Geld über ungewöhnliche Wege und melden Sie das Profil, wenn jemand drängt oder Druck ausübt.
Welche Regeln sollten zu Beginn des Zusammenlebens festgelegt werden? +
Zu Beginn sollten Regeln für den Alltag festgelegt werden: Zeiten, Lärm, Besuch, Reinigung, Küche, Bad, Ordnung, Tiere, private Räume, Kosten, Leistungen und Auszugsmodalitäten.
Diese Regeln sollten nicht unausgesprochen bleiben. Was für eine Person selbstverständlich ist, ist es für die andere nicht unbedingt. Eine schriftliche Vereinbarung verhindert viele Missverständnisse.
Welchen Vertrag sollte ich wählen? +
Das passende Dokument hängt von der Situation ab: kostenlose Unterkunft, möblierte Vermietung, solidarisches generationenübergreifendes Wohnen, Wohnen gegen Dienstleistungen oder arbeitsähnlicher Rahmen. Einen universellen Vertrag gibt es nicht.
Prüfen Sie vor der Unterschrift, ob das Dokument zur Realität passt: Wert der Unterkunft, Leistungen, Dauer, Kosten, Stunden und Organisationsgrad.
Kann ich zu einer Besichtigung eine Begleitperson mitbringen? +
Ja. Sie können begleitet kommen; das ist besonders beim ersten Treffen ein guter Sicherheitsreflex. Informieren Sie den/die Gastgeber:in vorher, dass jemand mitkommt.
Sie können Adresse, Uhrzeit und Namen der Person, die Sie treffen, einer Vertrauensperson mitteilen. Wenn sich die Situation falsch anfühlt, können Sie gehen.
Sollte eine Hausordnung für die WG vorbereitet werden? +
Ja, das ist nützlich, sobald eine Wohnung geteilt wird. Eine Hausordnung muss nicht kompliziert sein, sollte aber typische Streitpunkte regeln: Reinigung, Besuch, Lärm, Nutzung von Geräten, Stauraum und Respekt der privaten Zimmer.
Die Regeln müssen realistisch und von allen akzeptiert sein. Sie können angepasst werden, wenn der Alltag zeigt, dass ein Punkt nicht genau genug war.